Baileys-Kokos-Kugeln

Hier kommt das erste Rezept der „Post aus meiner Küche“-Runde „Lasst uns froh und lecker sein“. Die Baileys-Kokos-Kugeln sind wirklich suuuper lecker, denn Mr. P hat sich neu verliebt. Ich stehe natürlich immer noch auf Platz 1, aber direkt dahinter stehen diese köstlichen Baileys-Kokos-Kugeln. Und da die restlichen, die für uns noch übrig blieben, mittlerweile verdrückt sind, muss ich neue machen 🙂 Ich hoffe meiner Tauschpartnerin schmecken sie genau so gut wie uns.

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Zutaten für ca. 16 Stück
100 g Löffelbiskuits
40 g Butterkekse
60 ml Baileys
50 g weiche Butter
150 g weiße Kuvertüre
Kokosraspeln

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Zubereitung
Löffelbiskuits und die Butterkekse fein zerbröseln. Die Brösel mit dem Baileys und der Butter (ich habe ca. 30 g geschmolzene Butter und 20 g zimmerwarme Butter genommen) verkneten. Die Kuvertüre in einem Topf über dem heißen Wasserbad bei kleiner Hitze schmelzen lassen und unter die Masse rühren. Die Masse ca. 1 Stunde kühlstellen. Momentan eignet sich der Balkon sehr gut dafür. Daraus kleine Kugeln im Durchmesser von ca. 3 cm rollen. Kokosraspeln auf einen Teller geben und die Baileys-Kugeln in den Kokosraspeln wälzen. In kleine Papierförmchen legen und kühl und trocken aufbewahren.

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Zum Verpacken habe ich diese Schachtel gebastelt. Sollte einer von euch diese oder andere Vorlagen haben wollen, stelle ich sie euch gerne zur Verfügung. Einfach kurz Bescheid geben.

Und hier die Vorlage zum Basteln der Schachtel.
Schachtelvorlage

Dieses Rezept soll ebenfalls bei der 26. Blogparade: Geschenke aus der Küche von Küchen Atlas antreten, denn das ist ein wahnsinnig tolles Mitbringsel, nicht nur zur Weihnachtszeit.

Blogparade: Geschenke aus der Küche

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Nuss-Nougat Törtchen mit pochierter gelber Pflaume

Last but not least – oder auch: das Beste kommt zum Schluss! Für mich sind Nachspeisen, das meist beste am ganzen Menü. Ich kann so randvoll gesättigt sein, und trotzdem einen Nachtisch, bestehend aus mehreren Komponenten, problemlos verdrücken. Nachtisch geht immer und überall! Und da Nachtisch immer geht, bekommt ihr diesmal ein ganz tolles Exemplar digital serviert. Bei diesem Nachtisch darf man aber nicht beachten, dass das Hüftgold nur beim Anschauen bereits wächst.

Das war das Highlight von  unserem 3-Gänge-Menü. Wobei ich mir ehrlich eingestehen muss, dass die anderen beiden Gänge sich hinter diesem grandiosen Törtchen nicht verstecken brauchen, denn auch sie waren überaus köstlich.

Nuss-Nougat-Törtchen mit pochierter gelber Pflaume

Zutaten für 2 Personen
für das Törtchen
20 g Amaretti-Kekse
40 g Butterkekse
40 g Vollkorn-Butterkekse
50 g Butter
250 g Mascarpone
100 g Nuss-Nougat-Crème
1 gelbe Pflaume
150 ml weißer Portwein
150 ml Wasser
70 g Zucker
1 Zimtstange
1 Stück Sternanis

für den Obstsalat
2 handvoll Trauben
1 gelbe Pflaume
5 Minzeblättchen
1 TL Calvados
etwas Schale von einer Bio-Orange
etwas Orangensaft (1 EL)
einige Granatapfelkerne

etwas Minze
Puderzucker
Pistazienkerne

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Zubereitung
Für das Törtchen die Amarettini-, Butter-, und Vollkorn-Butterkekse in einem Gefrierbeutel zerbröseln. Butter zerlassen und über die Keksbrösel geben. Alles miteinander vermischen. Zwei Servier-Ringe auf eine ebene Unterlage, z. B. ein Holzbrettchen legen und mit Backpapier auskleiden (damit lässt sich das Törtchen nachher leichter aus der Form lösen). Die Bröselmasse in die Servier-Ringe verteilen und fest andrücken.

Mascarpone mit der Nuss-Nougat-Crème verrühren und in die Förmchen geben. Glatt streichen und in den Kühlschrank stellen. Portwein, Wasser, Zucker, Zimtstange und Sternanis zum köcheln bringen. Gelbe Pflaume waschen, halbieren und den Kern entfernen. Die beiden Hälften in den Sud legen und 5 Minuten leicht köcheln lassen. Vom Herd ziehen und im Sud abkühlen lassen.

Trauben und die zweite Pflaume waschen und entkernen. Beides in kleine Würfel schneiden. Minzeblättchen waschen und trocken tupfen. Fein hacken und zum Obstsalat geben. Etwas Schale von einer Bio-Orange abreiben. Den Salat mit etwas frisch gepresstem Orangensaft, der Orangenschale und Calvados verfeinern und marinieren.

Granatapfel aufschneiden und einige Kerne herausnehmen.

Die abgekühlte gelbe Pflaume aus dem Sud nehmen und trocken tupfen. Pistazienkerne grob zerstoßen. Die Törtchen aus dem Kühlschrank nehmen, zuerst den Servier-Ring und anschließend das Backpapier vorsichtig abziehen. Die pochierte Pflaume oben drauf setzen und mit Pistazienkernen bestreuen. Den Trauben-Pflaumen-Salat auf zwei Teller geben und mit einigen Granatapfelkernen garnieren. Das Nuss-Nougat-Törtchen ebenfalls auf die Teller setzen. Mit kleinen Minzeblättern und Puderzucker garniert servieren.

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Und jetzt ab auf den Tisch damit und genießen!

Viel Spaß beim Ausprobieren – es lohnt sich!!

Pochierte Pfirsiche mit marinierten Brombeeren

Wenn man Gäste zum Essen eingeladen hat, möchte man möglichst viel Zeit bei ihnen verbringen und nicht ständig in der Küche rumwerkeln. Dafür habe ich einen idealen Nachtisch. Denn dieser lässt sich problemlos vorher gut zubereiten, so dass man nur noch anrichten muss. Und ein Highlight wird es garantiert.

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Zutaten für 2 Personen
350 ml Weißwein
100 g Zucker
350 ml Wasser
1 Zimtstange
2 Pfirsiche
1 Limette (Bio)
100 g Brombeeren
2 TL Rohrzucker
1 EL Amaretto
1 Handvoll Amarettini-Kekse
100 g Crème fraîche (balance)
1/2 TL Puderzucker

Zubereitung
Weißwein mit Wasser und Zucker aufkochen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Zimtstange dazugeben. Pfirsiche waschen, halbieren und den Stein entfernen. Pfirsichhälften in den Sud legen (sie sollten komplett vom Sud bedeckt sein, sonst etwas mehr Wasser eingießen). Pfirsiche im Sud ca. 8 Minuten weich pochieren und darin etwa 60 Minuten abkühlen lassen.

Limette waschen, trocken tupfen. Schale dünn abziehen und in Streifen schneiden. Den Saft auspressen. Brombeeren mit Zucker, Amaretto, 1 EL Limettensaft und 1 TL Limettenschale mischen und mindestens 1 Stunde ziehen lassen.

Amarettini zerbröseln. Crème fraîche  mit dem Puderzucker verrühren. Pfirsiche mit der Crème fraîche füllen und Amarettibrösel darüber streuen. Die marinierten Brombeeren ebenfalls auf den Teller geben und mit etwas abgeriebener Limettenschale dekorieren. Den Sud in kleine Gläschen füllen und dazu servieren.

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Für mehr hungrige Esser einfach die Mengen dementsprechend erhöhen.

Bon appétit!