Filo-Quark-Säckchen mit Sommer-Beeren

Heute zeige ich euch einen superleckeren Nachtisch, der im Nu fertig ist. Das ist auch gut so, denn momentan ist es bei uns in der Küche so warm, da will man sich nicht länger als nötig aufhalten 😀 dafür aber lieber auf dem Balkon und diesen Rucki-Zucki-Nachtisch verspeisen 🙂

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Zutaten für 2 Personen
2 Filoteig-Platten
180 g Magerquark
2 EL Puderzucker
1 Eigelb
etwas zerlassene Butter
Beeren nach Wahl
Kakao oder Puderzucker zum Dekorieren

Zubereitung
Den Backofen auf 175°C vorheizen. Den Quark mit dem Puderzucker und dem Eigelb verrühren. Filoteig auf ein feuchtes Geschirrtuch legen und mit den Händen drüberstreichen, damit der Teig etwas elastischer wird. Dann beide Filoteigplatten in eine gebutterte Muffinform legen, die Quarkmasse hineingeben, ein paar Beeren – bei mir waren es Heidelbeeren und Himbeeren – darauf setzen und mit Küchengarn zu Säckchen binden. Die sichtbaren Stellen mit zerlassener Butter bestreichen.

Die Quark-Säckchen mit Backpapier abdecken (damit sie nicht anbrennen) und für ca. 15 Minuten in den Backofen schieben.

Die Filo-Säckchen etwas abkühlen lassen, auf Tellern anrichten und mit einigen Beeren dekorieren. Wer möchte, kann die Säckchen mit Puderzucker oder Kakao bestäuben.

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Das war ein leckeres und leichtes Dessert, das nicht der Sommerfigur schadet 🙂

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Schachbrett-Torte mit Frischkäse-Frosting und Beerenmischung

Hallo ihr Lieben, letztes Wochenende stand im Zeichen des Nachkochens/Nachbackens. Es gibt sooo viele tolle Food-Blogs von so vielen kreativen Köpfen. Eine davon ist Jeanny von Zucker, Zimt und Liebe. Wahnsinn, was sie alles zaubert. Da möchte man stets daneben stehen und mitnaschen. Und die wunderschönen Fotos erst – da kann man ja nicht anders als es nachzubacken. So erging es mir bei ihrem Schachbrettkuchen in Pastell. Ich habe mich auf der Stelle verliebt und wollte dieses Meisterstück ebenfalls ausprobieren. Sieht kompliziert aus, ist es aber gar nicht. Und wenn ihr jemanden beeindrucken wollt, ist das genau die richtige Torte 🙂

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Zutaten (für eine 20er Backform)
420 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
1 Prise Salz
300 g Butter
250 g Zucker
1 Päckchen Vanillinzucker
5 Eier
175 ml Milch
Speisefarben nach Geschmack

für das Frischkäsefrosting
80 g weiche Butter
200 g Frischkäse
300 g Puderzucker

Deko
seid kreativ 🙂

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Zubereitung
Backofen auf 175 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Butter, Zucker und Vanillinzucker schäumig rühren. Eier nach und nach hinzugeben und aufschlagen. Mehl mit Backpulver und Salz vermischen und abwechselnd mit der Milch unter die Eimasse geben. Den Teig in drei gleich große Portionen teilen und nach Belieben einfärben. Backform mit Backpapier auslegen und nacheinander backen. Da ich nur eine 20er Backform habe, musste ich die Böden nacheinander backen. Die bunten Böden sind nach ca. 25-30 Minuten gut (Stäbchenprobe machen).

Alle drei Böden abkühlen lassen. Anschließend mit Kreisausstechern, Gläsern, Tassen – oder was auch immer ihr da habt (bei mir musste eine Tasse und eine Müslischale dran glauben) – konzentrisch drei Kreise ausstechen und nach belieben wieder zusammen setzen.

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Für das Frischkäsefrosting wird die weiche Butter mit dem Frischkäse verrührt und anschließend der Puderzucker hinzugegeben, bis eine streichfähige Masse entsteht. Nun müsst ihr nur noch die einzelnen Böden damit bestreichen und aufeinander setzen. Den Kuchen nach eurem Geschmack dekorieren und nach dem Aufschneiden bewundern.

Mr. P. war hin und weg ❤

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Triple B mit Potato Wedges und Coleslaw

Der Sommer hat diesmal einen etwas längeren Atem, was mein Herz zum Strahlen bringt 🙂 Ich hoffe dieses tolle Wetter bleibt uns noch einige Wochen erhalten.

Ich habe mich diese Woche von einigen Foodblogs inspirieren lassen und wollte einiges auch mal ausprobieren. Schon seit längerem habe ich mal wieder Lust auf einen Burger, bisher habe ich mich aber nicht getraut diesen selbst zu machen. Aber nachdem ich Uwe’s tollen Blog Highfoodality entdeckt, mit großen Augen bewundert und knurrendem Magen bestaunt habe, dachte ich mir: das musst du jetzt auch mal ausprobieren!

An dieser Stelle: Danke Uwe, für die vielen tollen Rezepte, besonders für das Burger-Rezept! Ich werde noch einiges mehr von deinem Blog nachkochen 🙂

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Zutaten für 2 Burger

für die Burger-Buns (ca. 8 Stück)
3 EL warme Milch
240 ml warmes Wasser
30 g Hefe
2 EL Zucker
2 Eier
1 1/2 TL Salz
2 1/2 EL weiche Butter
360 g Mehl Typ 1050 (dunkleres Mehl)
40 g Mehl Typ 405
Sesam

für die Pattys (2 Stück)
400 g Rinderhack
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
ein paar Blättchen glatte Petersilie
1 Ei
1 EL Semmelbrösel
Salz
Pfeffer
1 EL Worcestersauce

außerdem
Sandwichkäse
1 Tomate

für die Chimichurri-Marinade
1 Bund Petersilie
2 Knoblauchzehen
1 rote Chili
etwas Zucker
Salz
Szechuan-Pfeffer
3 EL Olivenöl
1 EL Weißweinessig
1 EL Wasser

für das Coleslaw
1 kleinen Spitzkohl
2 Möhren
2 EL Mayonnaise
1 EL Weißweinessig
Salz
Pfeffer

für die Potato Wedges
5 Kartoffeln
3 EL Olivenöl
Salz
Pfeffer
Paprikapulver edelsüß

für den Dip
4 EL Schmand
etwas Meersalz
Cayennepfeffer

Zubereitung

Burger-Buns
Das warme Wasser, die warme Milch, den Zucker und die Hefe vermischen und auflösen. In der Zwischenzeit 1 Ei aufschlagen. Das Mehl mit dem Salz vermischen, die zimmerwarme Butter hinzugeben und mit den Fingern alles gut durchkneten bis sich kleine Krumen bilden. Die Hefe-Mischung und das aufgeschlagene Ei untermengen und so lange kneten bis sich ein seidig-glänzender Teig ergibt. Der Teig wird sehr weich. Wenn man zuviel Mehl hinzugibt, werden die Brötchen zu hart und nicht mehr so fluffig-weich. Also vorsichtig mit dem Mehl umgehen. Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen.

Anschließend noch einmal durchkneten, 8 Brötchen formen, aufs Backblech legen und erneut ca. 1 Stunde gehen lassen. Das restliche Ei mit 1 EL Wasser verquirlen, die Brötchen vorsichtig damit bestreichen und im vorgeheizten Backofen bei 200 °C etwa 15 Minuten backen. Herausnehmen und mit Sesam bestreuen.

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Pattys
Schalotte, Knoblauch und die Petersilie fein hacken. Ei, Semmelbrösel,  Worcestersauce, Schalotte und Knoblauch zum Rinderhack geben und alles gut vermengen. Mit Salz und Pfeffer kräftig würzen. Anschließend daraus 2 Pattys formen und 45 Minuten in den Kühlschrank legen.

Potato Wedges
Die Kartoffeln (am besten sind junge Kartoffeln) ordentlich waschen und mit einer Bürste abkratzen, trocken tupfen und in Spalten schneiden. Ganz wichtig: Kartoffeln bitte nicht schälen! Olivenöl mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver verrühren. Die Kartoffelspalten dazugeben und alles ordentlich durchmischen. Auf ein Backblech legen und bei 180 °C ca. 40 Minuten backen.

Coleslaw
Spitzkohl waschen, vierteln, Strunk entfernen und den Kohl in feine Streifen schneiden oder hobeln. Möhren schälen und ebenfalls in feine Streifen schneiden. Mit Mayonnaise, Weißweinessig, Salz und Pfeffer würzen und alles gut durchmischen.

Chimichurri-Marinade
Petersilie waschen, trocken schleudern und fein hacken. Knoblauch und Chili ebenfalls klein schneiden. Alles in eine Schüssel geben und mit Olivenöl, Weißweinessig und Wasser vermengen. Mit Salz, Szechuan-Pfeffer und Zucker abschmecken.

Dip
Schmand mit Meersalz und Cayennepfeffer verrühren.

Den Grill vorheizen. Die Pattys aus dem Kühlschrank nehmen und bei direkter Hitze grillen. Nach dem Wenden, eine Scheibe Sandwichkäse auf die Pattys legen. Die Burger-Buns aufschneiden und kurz mitgrillen.

Den Burger nach Belieben mit Tomaten, Coleslaw und Chimichurri belegen. Potato Wedges, Dip und Coleslaw dazu servieren. Rein beißen und genießen.

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Dieser Burger schmeckt besser als alle, die ich bisher in den bekannten Fast Food Restaurants gegessen habe. Mr. P. war extrem begeistert! Auch wenn es viel Arbeit ist, da man die Brötchen selbst herstellt, aber glaubt mir, die Arbeit lohnt sich!!

Pochierter Seeteufel auf Tomaten-Basilikum-Sauce

Passend zum warmen Sommerwetter gibt es etwas leichtes, was dazu auch noch blitzschnell zubereitet ist. So kann man mehr Zeit im Freien – auf dem Balkon oder Terrasse – verbringen und das leckere Abendessen mit einem Gläschen Weißwein und selbstverständlich das Sommerwetter genießen.

Zutaten für 2-3 Personen
4 Tomaten
5 Stängel Basilikum
2 Zweige Thymian
2 Schalotten
1 Knoblauchzehe
400 g Seeteufel
70 g Butter
100 ml trockenen Weißwein
250 ml Fischfond
150 ml Sahne
1/2 Zitrone
Salz
Pfeffer
Naturreis

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Zubereitung
Schalotten und Knoblauchzehe schälen und fein würfeln. Die Tomaten mit heißem Wasser überbrühen, häuten und vierteln. Die Tomatenviertel entkernen und in kleine Würfel schneiden. Das Basilikum und den Thymias abbrausen und trocken schütteln. Die Basilikumblättchen abzupfen und klein hacken. Die Basilikumstiele werden noch benötigt, also legt sie am besten einfach zur Seite.

Den Seeteufel abbrausen, trocken tupfen und in ein paar kleinere Stücke zerteilen.

30 g Butter in einer hohen Pfanne oder Topf zerlassen. Schalotten, Knoblauch, Basilikumstiefe und die Thymianzweige 1 Minuten darin andünsten. Mit Weißwein ablöschen, den Fond und die Sahne dazugießen und zum Sieden bringen.

Die Fischfilets vorsichtig in den siedenden Sud legen (er darf nicht kochen) und ca. 15 Minuten garen. Den Backofen auf 80 °C vorheizen. Die Seeteufelfilets aus dem Sud nehmen, in Alufolie einpacken und im Backofen warm halten.

Reis im Salzwasser nach Packungsanleitung kochen.

Die Basilikumstiele und die Thymianzweige aus dem Sud nehmen. Die Sauce offen bei mittlerer Hitze in ca. 6 Minuten um die Hälfte einkochen lassen. Zum Binden der Sauce die restliche Butter (40 g) mit dem Pürierstab unter den eingekochten Sud mixen. Den Saft der Zitronenhälfte auspressen. Tomatenwürfel und fein gehackte Basilikumblättchen in die Sauce geben und darin 3 Minuten ziehen lassen. Mit Salz, Pfeffer und dem Zitronensaft würzen.

Alles auf vorgewärmten Tellern anrichten und mit Basilikumblättchen garnieren.

Ich hoffe euch schmeckt’s 🙂 Schönen Start ins sonnige Wochenende!

Ragout fin mit Pfifferlingen und Kalbsschnitzelchen unter Blätterteigkissen

Der Sommer ist vermutlich unsere allerliebste Jahreszeit – meine zumindest 😀

Auf dem Markt gibt es zahlreiche heimische Obst- und Gemüsesorten und ich liebe dieses Farben- und Aromenspiel. Och, das ist einfach toll!

Diesmal hatte ich unter anderem frische Erbsen gekauft und was gibt es passenderes als sie im Ragout fin zu verarbeiten?! Das Rezept habe ich aus der Lust auf Genuss Ausgabe „Beste Steaks und Braten“. Diese Heftchen finde ich großartig und deswegen findet sich jede Ausgabe der letzten 3 Jahre in unserem Regal.

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Zutaten für 2 Personen
2 Kalbsschnitzel  (à 200 g)
250 g Pfifferlinge
2 Schalotten
1 Knoblauchzehe
200 ml Schlagsahne
50 ml Weißwein
100 ml Fleischbrühe
200 g Erbsen
einige Halme Schnittlauch

2 rechteckige Blätterteigplatten
1 Eigelb

2 TL Weißweinessig
1/2 EL Honig
4 EL Olivenöl
1 Kopf Eichblattsalat
Salz
Pfeffer
Cayennepfeffer

Zubereitung
Die Blätterteigplatten auftauen lassen, halbieren mit verquiltem Eigelb bestreichen und im vorgeheiztem Backofen bei 190 °C ca. 10 Minuten backen.

Schalotten und Knoblauch abziehen und klein würfeln. Pfifferlinge putzen und je nach Größe halbieren oder vierteln. Kalbsschnitzel abspülen, trocken tupfen und in je 3 Stücke schneiden. In heißer Pfanne 1 Minute von beiden Seiten scharf anbraten, herausnehmen, salzen und pfeffern und in Alufolie warmhalten. Etwas Olivenöl in die Pfanne geben, in der die Kalbsschnitzelchen angebraten wurden, und Pfifferlinge anbraten. Schalotten und Knoblauch hinzugeben und weitere 2 Minuten braten. Mit Weißwein ablöschen und aufkochen lassen. Fleischbrühe, Sahne und die Erbsen hinzugeben, zum köcheln bringen und 8 Minuten einkochen lassen, bis eine dickliche Sauce entsteht. Mit Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer abschmecken. Den Schnittlauch in kleine Röllchen schneiden. Schnittlauchröllchen und die Schnitzelchen in das Ragout fin legen und 1 weitere Minute warm werden lassen.

In der Zwischenzeit den Eichblattsalat waschen, trocken schleudern und etwas zerrupfen. Für die Vinaigrette den Weißweinessig, Honig und das Olivenöl vermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken und über den Salat geben.

Die Blätterteigkissen mit einem scharfen Messer aufschneiden, die eine Hälfte auf den Teller legen, die Schnitzelchen und das Ragout fin darüber geben und mit dem Deckel abschließen. Den Salat dazu servieren.

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Bon appétit!