Beerenschnitten

Huhuu, und einen schönen Samstag wünsche ich euch!

Einige von euch haben vielleicht einen eigenen Garten, in dem momentan alle Sträucher voller Beeren hängen, die anderen – wie ich – haben einen elterlichen Garten, in dem einiges zum Räubern bereit hängt und nur darauf wartet endlich gepflückt zu werden 🙂

Wer genügend unterschiedlicher Beeren gepflückt hat, kann sich an dieses schnelle und leckere Rezept machen. Ich bin mir sicher, ihr werdet es genauso mögen wie ich.

beeren-kuchen2

Zutaten
400 ml Schlagsahne
180 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 EL Zitronenschale (Bio)
5 Eier
375 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
300 g gemischte Beeren

beeren-kuchen

Zubereitung
Backofen auf 200 °C vorheizen. Sahne mit Zucker, Vanillezucker und Zitronenschale cremig schlagen. Eier trennen. Eigelbe in den Sahne-Mix geben und verrühren. Eiweiß zu Schnee schlagen. Mehl und Backpulver mischen, mit Eischnee abwechselnd in den Eigelb-Sahne-Mix unterheben.

Beeren verlesen und untermischen.

Backblech mit Backpapier auslegen, Teig darauf glatt streichen und den Kuchen im Ofen ca. 40 Minuten backen (Stäbchenprobe machen). Sollte der Kuchen noch nicht gut sein und zu dunkel werden, einfach mit Backpapier abdecken.

Da im Teig keine Butter enthalten ist, ist dieser saftige Beerenkuchen sogar kalorienarm und ein wahrer Figurfreund 🙂

Quelle: Lust auf Genuss 2013/8 „Sommerbeeren“

Lachsfilet {Hähnchenbrustfilet} auf Linsencurry

Huhuu ihr Lieben, ich hatte heute Lust auf etwas einfaches, nicht besonders aufwendiges – viel Zeit nach der Arbeit hat man ja nicht besonders, wenn man nicht gerade um 22 Uhr zu Abend essen möchte. Somit habe ich Mr. P. Linsencurry mit Fisch vorgeschlagen. Hmm, zu Mr. P. muss man sagen, dass er nicht alles (gerne) isst – dazu gehören unter anderem Linsen und Fisch. Also habe ich mal wieder voll ins Schwarze mit meinem Vorschlag getroffen 😉 Yesss!!

Naja, nach kurzer Diskussion habe ich mich doch durchgesetzt 🙂 und für Mr. P. gab es anstatt Fisch, Hähnchen. Hähnchen ist für Mr.P wie für mich Fisch – er liebt es. Für Linsen gab es für ihn keine Abwandlung.

Foto-1(3)web

Zutaten für 2 Personen
200 g Lachs mit Haut
200 g Hähnchenbrustfilet
2 Schalotten
2 Knoblauchzehen
200 g Linsen
2 mittelgroße Möhren
150 g Sellerie
200 g stückige Tomaten aus der Dose
1 EL Currypulver
Olivenöl
500 ml Gemüsebrühe
1 1/2 EL Butter
ca. 80 ml Sahne
Salz
Pfeffer
etwas Crème fraîche
ein paar Petersilienblättchen

Foto-4(1)web

Zubereitung
Möhre und Sellerie putzen, schälen und in kleine Würfel schneiden. Schalotten und Knoblauchzehen abziehen und ebenfalls klein schneiden. Petersilienblättchen grob hacken.

Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Schalotten und Knoblauch darin glasig dünsten. Möhre und Sellerie dazugeben und weitere 3 Minuten mitgaren. Mit Currypulver würzen. Linsen, Tomaten und Gemüsebrühe dazugeben, umrühren, aufkochen und zugedeckt bei kleiner Hitze ca. 50 Minuten köcheln lassen.

In der Zwischenzeit das Hähnchenbrustfilet und den Lachs abbrausen und trockentupfen. Beides in getrennten Pfannen in Öl rundum anbraten. Lachs ca. 3 Minuten auf der Haut brutzeln lassen, dann wenden und 1/2 Minute weiterbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Das Linsencurry mit Salz und Pfeffer abschmecken. Butter und Sahne unterrühren und kurz aufkochen. Petersilie dazugeben und durchrühren. Das Curry und den Lachs/das Hähnchen auf Tellern anrichten, mit Crème fraîche garnieren und genießen 🙂

Mr. P. war ja fest der Meinung, dass sein Teller besser aussah. Was meint Ihr?

Black Angus Filet mit Pfifferlingsrisotto und Karamellmöhrchen

Ich habe ja bereits erzählt, dass ich bei einem Online-Metzger Fleisch bestellt habe. Neben dem Iberico-Schweinefilet war ein Black Angus Filet in meinem Warenkorb enthalten. Da die Versandkosten nicht außer Acht gelassen werden sollten, musste sich die Bestellung schließlich lohnen, deswegen war noch eine weitere Köstlichkeit im gut gekühlten Paket zu finden.

2013-07-21T20-04-01_7web

Zutaten für 2 Fleischliebhaber
400 g Black Angus Rinderfilet
Tasmanischer Pfeffer
2 Zweige Rosmarin
Majunga-Pfeffer
Schwarzes Hawaii-Salz
Olivenöl

6 mittelgroße Möhren
1 EL Butter
1/2 TL Zucker

1 EL Butter
125 g Pfifferlinge
8 in Öl eingelegte getrocknete Tomaten

2 EL Butter
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
100 ml Weißwein
500 ml Gemüsebrühe
50 g geriebenen Parmesan
150 g Risotto-Reis
Meersalz
Pfeffer

2013-07-21T20-04-01_9web

Zubereitung
Das Black Angus Filet ist nach dem Sous-Vide-Verfahren gegart. Die Anschaffung des Thermalisierers hat sich für uns mehr als gelohnt. Auch wenn die Geräte nicht gerade günstig sind, gibt es dennoch etwas erschwinglichere Wasserbäder unter den Niedriggargeräten. Aber das Fleisch ist wirklich jedes Mal einfach nur fantastisch. Man kann bei der Zubereitung eigentlich nichts falsch machen. Der große Vorteil liegt darin, dass der Garprozess keiner Aufmerksamkeit bedarf. Somit bleibt mehr Zeit für die Beilagen. Wobei bei diesem Gericht das Fleisch selbstverständlich das Highlight war!

Das Black Angus Filet waschen, trocken tupfen und mit Rosmarin und Tasmanischem Pfeffer (ich verwende pro Vakuumbeutel max. 2 Pfefferkörner) vakuumieren. Das Sous-Vide-Gerät auf 56 °C vorheizen und das Filet für 105 Minuten darin garen lassen.

In der Zwischenzeit die Möhren schälen und in Stifte schneiden. Pfifferlinge putzen und evtl. halbieren und/oder vierteln. Getrocknete Tomaten klein schneiden.

Schalotte und Knoblauch abziehen, klein würfeln und in 1 EL Butter anbraten. Reis hinzugeben und mitdünsten. Mit Weißwein ablöschen. Etwas Brühe angießen. Rühren und köcheln lassen bis die Flüssigkeit aufgesogen ist. Nach und nach die restliche Brühe angießen.

1 EL Butter in der Pfanne erhitzen und die Pfifferlinge in 3 Minuten darin anbraten. Etwas salzen.

Nach ca. 20 Minuten Kochzeit des Risottos die restliche Butter (1 EL), Parmesan, die angebratenen Pfifferlinge und die klein geschnittenen getrockneten Tomaten hinzugeben und verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Butter in einer Pfanne erhitzen und die Möhrenstifte darin anbraten. Mit Zucker betreuen und eine weitere Minute dünsten lassen. Mit Salz würzen.

Das Black Angus Filet aus dem Beutel nehmen, trocken tupfen und in einer heißen Pfanne kurz von beiden Seiten in Öl anbraten. Herausnehmen und in Alufolie wickeln.

Während das Fleisch noch etwas ruht, das Risotto und die Möhrchen auf vorgewärmten Tellern anrichten. Das Filet ebenfalls auf den Teller geben und mit schwarzem Hawaii-Salz und Majunga-Pfeffer würzen.

2013-07-21T20-04-01_10web

Ich habe noch nie so ein selbstgemachtes, butterweiches, zartes Stück Filet zubereitet. Das war einfach himmlich 🙂 Auf dem Bild könnte es für den ein oder anderen noch „roh“ erscheinen – ist es aber definitiv nicht. Nach dem Aufschneiden tritt der Fleischsaft aus und an der Luft verfärbt es sich dementsprechend rötlich.

Es war einfach ein köstliches Abendessen. Damit ging ein sehr fleischhaltiges Wochenende zu Ende 🙂

Pochierte Pfirsiche mit marinierten Brombeeren

Wenn man Gäste zum Essen eingeladen hat, möchte man möglichst viel Zeit bei ihnen verbringen und nicht ständig in der Küche rumwerkeln. Dafür habe ich einen idealen Nachtisch. Denn dieser lässt sich problemlos vorher gut zubereiten, so dass man nur noch anrichten muss. Und ein Highlight wird es garantiert.

2013-07-21T20-04-01_12web

Zutaten für 2 Personen
350 ml Weißwein
100 g Zucker
350 ml Wasser
1 Zimtstange
2 Pfirsiche
1 Limette (Bio)
100 g Brombeeren
2 TL Rohrzucker
1 EL Amaretto
1 Handvoll Amarettini-Kekse
100 g Crème fraîche (balance)
1/2 TL Puderzucker

Zubereitung
Weißwein mit Wasser und Zucker aufkochen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Zimtstange dazugeben. Pfirsiche waschen, halbieren und den Stein entfernen. Pfirsichhälften in den Sud legen (sie sollten komplett vom Sud bedeckt sein, sonst etwas mehr Wasser eingießen). Pfirsiche im Sud ca. 8 Minuten weich pochieren und darin etwa 60 Minuten abkühlen lassen.

Limette waschen, trocken tupfen. Schale dünn abziehen und in Streifen schneiden. Den Saft auspressen. Brombeeren mit Zucker, Amaretto, 1 EL Limettensaft und 1 TL Limettenschale mischen und mindestens 1 Stunde ziehen lassen.

Amarettini zerbröseln. Crème fraîche  mit dem Puderzucker verrühren. Pfirsiche mit der Crème fraîche füllen und Amarettibrösel darüber streuen. Die marinierten Brombeeren ebenfalls auf den Teller geben und mit etwas abgeriebener Limettenschale dekorieren. Den Sud in kleine Gläschen füllen und dazu servieren.

2013-07-21T20-04-01_11web

Für mehr hungrige Esser einfach die Mengen dementsprechend erhöhen.

Bon appétit!

Iberico-Schweinefilet mit Fettuccine im Parmesankörbchen und Bohnenbündel

Hallöchen ihr Lieben, ich habe mich endlich getraut 🙂

Ich habe mich getraut in einem Online-Shop Fleisch zu bestellen. Ihr habt richtig gelesen – ich habe Fleisch online bestellt. Geht nicht? Oh doch, und da gibt es einige Anbieter. Anfangs war ich sehr skeptisch und habe lange hin und her überlegt, doch dann hat mich der Ehrgeiz gepackt und ich habe mich in den Bestellprozess gestürzt. Hat auch alles wunderbar geklappt. Das Fleisch kam bei diesen warmen Temperaturen gut gekühlt per Expresslieferung an. „Online-Metzgereien“ sind eine gute Alternative zum heimischen Metzger, der (fast) nur Fleisch von gezüchteten Hybridschweinen anbietet.

Iberico Schweine sind eine in Spanien heimische, halbwilde Rasse, die freilaufend mit Eicheln gemästet werden. Das Fleisch der Iberico Schweine hat einen saftigen und nussigen Geschmack.

2013-07-21T20-04-01_2web

Zutaten für 2 hungrige Personen
400 g Iberico-Schweinefilet
Tasmanischer Pfeffer (2 Körner)
Rosmarin

100 g Brechbohnen

70 g Parmesan
150 g Fettuccine
1/2 kleine Zucchini
1 kleine Möhre
8 Cocktailtomaten
1 EL Butter
6 Salbeiblätter

250 ml Bratenfond
50 ml Weißwein
1 EL Sojasauce
Kreuzkümmel
Tasmanischer Pfeffer (3 Körner)

Salz
Pfeffer
Schwarzes Hawaii-Salz

2013-07-21T20-04-01_0web

Zubereitung
Das Iberico-Schweinefilet in zwei Vakuumbeuteln mit je 1 Zweig Rosmarin, 1 Korn Tasmanischem Pfeffer und etwas Olivenöl vakuumieren. Thermalisierer auf 57 °C aufheizen lassen und anschließend das Schweinefilet im Wasserbad 50 Minuten garen.

Für die Parmesankörbchen den Backofen auf 160 °C vorheizen. Backblech mit Backpapier auslegen. Aus fein geriebenem Parmesan 2 runde Kreise formen und im Backofen schmelzen lassen. Herausnehmen und soforn über eine Müsli-Schale o.ä. legen und in Form bringen.

Für die Jus den Bratenfond, Weißwein, Sojasauce, Kreuzkümmel und Pfefferkörner zum Kochen bringen und auf die Hälfte einreduzieren lassen.

Bohnen waschen und die Enden kürzen. Etwa die Hälfte der Bohnen der Länge nach aufschneiden. Die restlichen Bohnen in ca. 3-4 cm lange Stengel kürzen und mit Küchengarn zu Bündeln binden. Salzwasser aufkochen und sowohl die Bündel als auch die aufgeschnittenen Bohnen ca. 4 Minuten darin köcheln.

Zucchini waschen, Möhre schälen. Zucchini und Möhre in dünne Stifte schneiden. Cocktailtomaten waschen und 6 davon halbieren.

Fettuccine nach Packungsanleitung in Salzwasser kochen. Nudeln abgießen. Butter in einer Pfanne zerlassen. Zucchini- und Möhrenstifte kurz andünsten, salzen und pfeffern. Salbeiblätter grob hacken und mit den Nudeln und den halbierten Cocktailtomaten zu dem Gemüse geben. Alles kurz durchschwenken.

Das Iberico-Schweinefilet aus dem Beutel nehmen, trockentupfen und in einer heißen Pfanne von beiden Seiten kurz scharf anbraten. In Alufolie wickeln und 3 Minuten ruhen lassen.

Die Gemüse-Fettuccine im Parmasankörbchen anrichten und mit einer Cocktailtomate garnieren. Bohnen auf vorgewärmte Teller geben, die Bündel daneben platzieren. Das Schweinefilet auf das Bohnennetz legen und mit schwarzem Hawaii-Salz würzen. Jus dazureichen.

2013-07-21T20-04-01_3web

Das Iberico-Schweinefilet war einfach ein Traum. Geschmacklich völlig anders als das übliche Schweinefilet. Es lohnt sich etwas anderes auszuprobieren 🙂

Ihr könnt das Ganze natürlich auch mit normalem Schweinefilet und ohne Sous-Vide-Gerät kochen. Dafür das Fleisch scharf anbraten und bei 100 °C im Backofen gar ziehen lassen.